Hamburger Schulreform: Schulleiter unterstützen Konzept der Primarschule
… wie mir gerade von unserer Schulleitung per E-Mail übermittelt wurde, unterzeichnen gerade viele Schulleiter Hamburger Schulen diesen offenen Brief:
Offener Brief
Betreff: Ausdrückliche Unterstützung der Bildung von Primarschulen durch Hamburger Schulleitungen
In der öffentlichen Auseinandersetzung erhalten seit Beginn der Strukturreform und der Umsetzung des Primarschulkonzeptes die Kritiker dieser Reform ein großes Forum. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Beteiligten in den RSK und die Schulen vor Ort die lautstark geäußerte Kritik in der Presse und anderswo teilen.Wir wollen demgegenüber ein Zeichen setzen und unser grundsätzliches Einverständnis mit dieser Reform und der Einführung der Primarschule öffentlich kundtun. Das heißt für uns: Auch wenn unsere jetzigen Grundschulen in der Mehrheit im Schuljahr 2010/2011 noch keine 5. Klassen einrichten werden, werden wir weiterhin mit aller Kraft für diesen Reformprozess arbeiten und alles Notwendige zum Gelingen beitragen. Das schließt eine wohlwollende kritische Begleitung der Reform mit ein.
Den von der Senatorin Goetsch initiierten und vom Senat eingeschlagenen Weg, Primarschulen einzurichten, halten wir für lange überfällig und unterstützen ihn ausdrücklich.
[...] und Schulen seien dagegen. Hierzu nehmen Schulleiter aus ganz Hamburg im Moment Stellung. In einem offenen Brief erklären sie, dass ihre Kritik nicht als Ablehnung der Reform missverstanden werden sollte. [...]
Hamburger Schulreform: Offener Brief der Schulleiter pro Primarschule — ☠ Ring2
Februar 20, 2009 um 2:33 pm
Was die Erklärung der 91 Grundschulleiter angeht:
Das sind weniger als die Hälfte der Hamburger Grundschulen (ca. 225).
Das ist eine winzige Minderheit der gut 13.000 hamburgischen LehrerInnen.
Die LehrerInnen-Kollegien und die Leiter weiterführender Schulen hat niemand befragt.
Die mindestens 90.000 Eltern (es gibt 182 800 Schulkinder) hat auch niemand befragt.
Die Eltern sind die Kunden der Schulen.
Unsere Kinder darf man nicht blindwütigen Ideologen überlassen.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Sabine Steinhardt
März 3, 2009 um 9:39 am